Ich weiß nicht, wann genau es passiert ist. Aber seitdem wir Schluss gemacht haben, bist du überall. In meinen Gedanken. In meinen Nächten. In den Momenten, in denen eigentlich Ruhe sein sollte.
Seitdem du weg bist, fühlt sich alles leerer an. Ich funktioniere, ja. Aber innerlich fehlt etwas. Du fehlst. Ich merke es in den kleinen Dingen – wenn ich lachen will und es sich falsch anfühlt, oder wenn ich abends allein bin.
Ich habe gelernt, stark zu wirken. Aber ehrlich? Ich vermisse dich mehr, als ich zugeben will.
Egal wie sehr ich versuche, dich loszulassen – du bleibst. Nicht real, nicht greifbar, aber präsent. Du bist eine Stimme in meinem Kopf, ein Gedanke, der nicht leise wird.
Manchmal rede ich innerlich noch mit dir, als wärst du da. Und manchmal tut genau das am meisten weh.
Ich habe nie gesagt, wie sehr du mich verändert hast. Wie sehr ich mich bei dir gesehen gefühlt habe. Und wie schwer es ist, jemanden zu verlieren, der einmal mein Zuhause war.
Vielleicht wirst du das hier nie lesen. Aber ich wollte, dass diese Worte irgendwo existieren.
Ich weiß, dass ich weitergehen muss. Dass die Zeit nicht stehen bleibt, nur weil ich es will. Aber gerade jetzt bist du noch da. In meinem Kopf. In meinem Herzen.
Vielleicht wird es eines Tages leichter. Heute ist es das noch nicht.
Manche Gedanken enden hier nicht.
Was wir nie hatten